Erster Versuch schlägt fehl Boris Hermanns Boot "Malizia – Seaexplorer" in Hamburg getauft

Aus Frankreich hat Segler Boris Herrmann sein neues Schiff mit seinem Team nach Hamburg gesegelt, um es zu taufen. Dabei lief nicht alles nach Plan.
Mit seiner neuen Rennjacht ist Weltumsegler Boris Herrmann am Dienstagmittag in den Hamburger Hafen eingefahren. Zahlreiche Fans haben die Einfahrt in die Hafencity mit Jubel begleitet, bevor die 18 Meter lange Jacht am Überseekai angelegt hat.
Getauft wurde das Schiff von Kindern, die extra dafür eingeladen worden waren. Zuvor konnten diese ihre Glückwünsche für das Schiff vortragen. "Es soll nie untergehen", sagte ein Kind. Ein weiteres wünschte "schöne Erlebnisse mit dem Boot". Das Schiff solle viele Menschen dazu inspirieren, ihren Wünschen zu folgen und ihre Träume umzusetzen, sagte Seglerin Rosalin Kuiper. Und Herrmann selbst sagte: "Ich wünsche mir, dass das Schiff weiter so gut zur See fährt wie im ersten Monat." Der gute Kurs, den es bisher gesegelt sei, solle eingehalten werden.
Boris Herrmann: Segler sind sehr abergläubisch
Die Taufe selbst wurde von den Kindern aus verschiedenen Schulklassen und Segelvereinen durchgeführt. Sie tauften das Boot auf den Namen "Malizia – Seaexplorer" und zogen alle gemeinsam "an einem Strang", der die Flasche fallen lassen sollte. Der erste Versuch ging daneben. Doch beim zweiten Versuch zerschellte die Champagnerflasche am Bug der Rennjacht.
Eigentlich hatte der Hamburger Herrmann die Malizia mit Ozeanwasser taufen wollen. Doch, weil Segler sehr abergläubisch seien, wolle er an den Traditionen festhalten. Dazu gehöre Champagner.
Nach der Taufe bleibt das Schiff noch weiter im Überseekai in der Hafencity. Im Rahmen eines zweitägigen Festivals können sich Interessierte über das Boot informieren und an zahlreichen Programmpunkten rund um das Segeln und den Klimaschutz teilnehmen.
- Teilnahme an der Taufe im Hamburg