Schiffsbesuch Fregatte der Royal Navy macht im Hafen fest

Freitagmittag hat die britische Fregatte "HMS Somerset" an den Landungsbrücken festgemacht. Am Samstag dürfen Besucher aufs Schiff – eine Sache müssen sie beachten.
Schiffsenthusiasten haben am Samstag die Möglichkeit, das britische Marineschiff "HMS Somerset" in Hamburg zu erkunden. Auf der Facebook-Seite des Landeskommandos der Bundeswehr heißt es: "Mit reichlich Rückenwind und einem exzellenten Anlegemanöver" habe das Schiff am Freitagmittag an der Überseebrücke festgemacht.
Interessierte können am Samstag zwischen 9 und 13 Uhr das Schiff besichtigen. Der letzte Einlass ist um 12.30 Uhr. Das Landeskommando weist auch darauf hin, "dass keine großen Taschen mit an Bord genommen werden können" – aus Sicherheitsgründen.
Spezialität: feindliche Schiffe beschatten
Fregattenkapitän Joel Roberts hat das Kommando über das Schiff und die etwa 180 Besatzungsmitglieder. Die etwa 130 Meter lange Fregatte ist 28 Knoten (etwa 52 km/h) schnell und kann mithilfe eines speziellen Sonars auch U-Boote aufspüren.
Die britische Marine nahm die "Somerset" 1996 in den Dienst. Sie ist eigentlich dafür gebaut, Schiffe der eigenen Marine zu begleiten und zu schützen. In den vergangenen Jahren eskortierte das Schiff allerdings immer wieder russische Kriegsschiffe nahe der britischen Küste: Im Mai 2017 beschattete sie etwa das russische U-Boot "Krasnodar", als es den Ärmelkanal passierte.
Das Landeskommando Hamburg der Bundeswehr ist in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne in Hamburg-Iserbrook stationiert und betreut den Besuch von Marineschiffen im Hafen. Im November 2024 empfing es den britischen Flugzeugträger "HMS Queen Elizabeth", der am Kreuzfahrtterminal in Steinwerder festmachte – das Schiff konnte aber nicht besichtigt werden.
- facebook.com: Post des Landeskommandos der Bundeswehr (aufgerufen am 4. April 2025)
- royalnavy.mod.uk: Informationen der Royal Navy über die "Somerset" (aufgerufen am 4. April 2025)