Verkehrsüberwachung in Hamburg Polizei setzt Drohnen gegen Rotlichtsünder ein
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Zur Überwachung von Verkehrssündern kommen in Hamburg nun auch Drohnen zur Einsatz. Erste Tests zeigen bereits Erfolge bei Rotlichtverstößen.
Die Hamburger Polizei setzt neuerdings Drohnen ein, um den Verkehr zu überwachen und Verstöße zu dokumentieren. Bei einer kürzlich erfolgten Verkehrskontrolle wurden erstmals Rotlichtverstöße aus der Luft erfasst, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Die Polizei erwischte demnach mehrere Autofahrer, die das Rotlicht missachteten, mithilfe der Drohnen. Aus der Luft konnten Fahrzeuge samt Kennzeichen und Überfahrzeiten aufgezeichnet werden, um dann Verfahren gegen die Fahrer einzuleiten, erklärte ein Polizeisprecher.
Weit gefächertes Einsatzspektrum der Drohnen
Enno Treumann, Leiter der Hamburger Verkehrsdirektion, erklärte bereits vergangene Woche bei der Vorstellung der Verkehrssicherheitsbilanz für 2024, dass Drohnen nicht nur Rotlichtverstöße, sondern auch Geschwindigkeitsüberschreitungen, Abstandsverstöße sowie die Nutzung von Handys am Steuer erkennen sollen. Zudem können die Fluggeräte illegale Autorennen beobachten.
Wie viele Verstöße genau die Drohnen beim erfassten, blieb unklar. Allerdings verweist die Polizei auf einen Schwerpunkteinsatz am 15. Januar: An diesem Tag registrierten die Beamten insgesamt 270 Rotlichtverstöße von Autofahrern, 100 von Fahrradfahrern und einen von einem Fußgänger.
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- Nachrichtenagentur dpa