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Hamburg

Hamburg: Ärger über Müll, Party und Lärm auf Müllberg in Hummelsbüttel


Hummelsbütteler Feldmark
Erholungsort wird zum Party-Hotspot – Ärger über Müll und Lärm

Von t-online, mkr

Aktualisiert am 26.03.2025Lesedauer: 2 Min.
Luftbild vom Müllberg mit dem Hummelsee: Die Idylle in Hamburg-Hummelsbüttel wird immer häufiger gestört.Vergrößern des Bildes
Luftbild vom Müllberg mit dem Hummelsee: Die Idylle in Hamburg-Hummelsbüttel wird immer häufiger gestört. (Quelle: Wikipedia/CC BY-SA 4.0/Saman Bahmani)
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Offene Feuer, dröhnende Musik und überquellende Mülleimer: Der ehemalige Müllberg in Hummelsbüttel wird zum Problemfall. Die CDU schlägt Alarm.

Lärm, Müll und offene Feuerstellen: Das Naherholungsgebiet rund um den früheren Deponiehügel in Hamburg-Hummelsbüttel wird zunehmend zur Belastung für Anwohner. Besonders im Sommer entwickelt sich der Müllberg mit dem davorliegenden See laut CDU-Bezirksfraktion in Wandsbek zu einem beliebten Treffpunkt für Großfamilien und junge Menschen, die dort feiern – häufig bis in die Nacht hinein.

Problematisch dabei seien vor allem Müllhinterlassenschaften, offene Feuerstellen mit potenzieller Brandgefahr sowie dröhnende Musik, die an warmen Wochenendabenden weit bis in benachbarte Stadtteile zu hören seien. Die CDU sieht daher dringenden Handlungsbedarf.

In einem Antrag, der am Mittwoch im Regionalausschuss Alstertal diskutiert werden soll, fordert die CDU mehr Mülleimer, neue Sitzbänke und eine Absperrung für Privatfahrzeuge. Ziel sei es, den Zugang auf Fußgänger und Rettungskräfte zu beschränken.

Neue Straße noch nicht freigegeben

Ein zentrales Thema ist der neu gebaute Weg auf die Nordseite des Müllbergs. Dieser soll künftig auch für Rettungsfahrzeuge nutzbar sein, ist derzeit aber noch nicht offiziell freigegeben. Laut Hamburger Senat müsse der Untergrund erst in einer längeren Trockenphase aushärten, bevor er sicher befahren werden könne.

Die CDU sieht auch ein strukturelles Problem: Es fehle an geeigneten Aufenthaltsorten für Jugendliche in den Abendstunden. Zwar gebe es Einrichtungen wie das Haus der Jugend Tegelsbarg oder neue Sportanlagen, doch im Sommer wichen viele junge Leute auf den Müllberg aus – mit entsprechenden Folgen für die Anwohner.

Unklare Perspektive für das Gelände

Wann das Areal für die Öffentlichkeit freigegeben wird, ist bislang unklar. Ebenso offen sind die Auflagen, die dem Deponiebetreiber Eggers im Rahmen der Rekultivierung gemacht wurden. Der CDU-Bezirksabgeordnete Wolfgang Kühl kritisiert die mangelnde Transparenz: "Weder wir Kommunalpolitiker noch der Verein zur Rettung der Hummelsbütteler Feldmark wissen, was genau geplant ist."

Eine Anfrage an das Bezirksamt Wandsbek blieb bislang unbeantwortet. Laut "Hamburger Abendblatt" sollen im Frühjahr zusätzliche Müllcontainer aufgestellt und die Leerung in der Hochsaison auf zweimal wöchentlich erhöht werden.

Verwendete Quellen

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