Steuereinnahmen Grundsteuer spült Rekordsumme in Hamburgs Kasse

Hamburg hat im vergangenen Jahr ein Rekordaufkommen bei der Grundsteuer erzielt. Besonders die Grundsteuer B zeigt eine deutliche Steigerung.
Die Stadt Hamburg hat im Jahr 2024 rund 501 Millionen Euro aus der Grundsteuer eingenommen. Das entspricht einem Plus von 3 Millionen Euro oder 0,7 Prozent gegenüber 2023. Das teilte das Statistikamt Nord am Mittwoch mit.
Fast das gesamte Grundsteueraufkommen Hamburgs – rund 500 Millionen Euro – entfiel 2024 auf die Grundsteuer B, die bebaute und unbebaute Grundstücke erfasst. Das entspricht einem Zuwachs von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Zehnjahresvergleich zum Jahr 2014 sind die Einnahmen um 64 Millionen Euro, genauer gesagt 14,6 Prozent, gestiegen.
Landwirtschaft kaum relevant bei Grundsteuer
Die Einnahmen aus der Grundsteuer A, die land- und forstwirtschaftliches Vermögen betrifft, lagen dagegen bei unter einer Million Euro. Zwar bedeutet das ein leichtes Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zu 2023, im Zehnjahresvergleich ergibt sich jedoch ein Rückgang um 8,4 Prozent.
Die Hebesätze blieben unverändert: Für die Grundsteuer A lag er weiterhin bei 225 Prozent, für die Grundsteuer B bei 540 Prozent. In Hamburg wurden diese Sätze zuletzt 1990 (Grundsteuer A) beziehungsweise 2005 (Grundsteuer B) angepasst.
- statistik-nord.de: Grundsteuer-Istaufkommen in Hamburg 2024
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