Werbung für Glasfaser Telekom schreibt Stadtteil falsch

Die Telekom hat auf Plakaten für Glasfaserausbau im Stadtteil "Eilbeck" geworben. Die falsche Schreibweise ist für das Unternehmen nicht der erste Fehler dieser Art.
Auf der Werbung in einer U-Bahn-Station Bahnhof Wandsbeker Chaussee hat die Telekom eine alte Rechtschreibung des Stadtteils Eilbek benutzt. Statt auf die heutige Schreibweise mit "k" anstatt "ck" am Wortende zurückzugreifen, ließ die Telekom "Eilbeck" auf die Plakate drucken.
Offensichtlich war dieser Fehler niemandem aufgefallen, bis online darauf aufmerksam gemacht wurde. "Schlimm genug, dass es bis 2023 gedauert hat, bis es #FTTH gibt", empört sich ein Twitter-Nutzer, "aber wenigstens den Namen des Stadtteils könntet ihr richtig schreiben: #Eilbek, nicht Eilbeck". Die Abkürzung "FTTH" steht für "Fiber to the Home", also Glasfaserkabel, dessen Anschluss laut Telekom "große Datenmengen in hohen Geschwindigkeiten möglich" macht.
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Auch in Hannover hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen
Der Fehler ist nicht der erste seiner Art: Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) berichtet, hat die Telekom in Hannover mit dem Glasfaserausbau in "Hannover-Vahrenfeld" geworben, obwohl der Bezirk seit langem "Vahrenwald" heißt.
Die Deutsche Telekom informiert die Hamburger mit einer breit angelegten Marketingkampagne über den geplanten Glasfaserausbau. Laut Website will sie "Hamburg zur zweitgrößten Glasfaser-Metropole Deutschlands" machen und in den kommenden Jahren 540.000 Haushalte an das Glasfasernetz anschließen. Zum fehlerhaften Plakat am Bahnhof Wandsbeker Chaussee wurde die Telekom um ein Statement gebeten, wozu die Antwort bislang aussteht.
- telekom.de: "Glasfaser Hamburg"
- telekom.de: "Was ist FTTH?"
- haz.de: "Vahren-was? Die Telekom wirbt für Glasfaser in Hannover – und verschreibt sich" (kostenpflichtig)
- Telefonat mit der Pressehotline der Deutschen Telekom