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Hamburg

Bei Hamburg: Forschungsteam entdeckt riesiges Skelett in Groß Pampau


Ehrenamtliches Forschungsteam
Sensationsfund: Riesen-Skelett bei Hamburg entdeckt

Von t-online, nch

21.01.2025 - 12:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Fertig präparierte Zähne und Kieferteile eines 11 Millionen Jahre alten Urzeitwal (Archivbild): So ein ähnlicher Wal wurde jetzt wieder gefunden.Vergrößern des Bildes
Fertig präparierte Zähne und Kieferteile eines 11 Millionen Jahre alten Urzeitwals im Norden Deutschlands gefunden. (Quelle: Markus Scholz/dpa)
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In der Nähe Hamburgs ist eine besondere Entdeckung gemacht worden. Ein riesiges Skelett wurde durch ein Forschungsteam freigelegt.

In Groß Pampau (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist ein besonderer Fund gelungen: Ein ehrenamtliches Grabungsteam hat in einer Kiesgrube ein rund 3,50 Meter langes Skelett entdeckt. Das Skelett ist nahezu vollständig erhalten. Es handelt sich laut Angaben des Forschungsteams um einen sogenannten Zahnwal, der vor rund elf Millionen Jahren in der Ur-Nordsee gelebt hat.

Das Team hat mittlerweile auf einer Fläche von etwa sechs Quadratmetern den Schädel mit Zähnen, das Schulterblatt und mehrere Wirbel des riesigen Säugetiers freigelegt. Aufgrund seines außergewöhnlich guten Erhaltungszustandes gilt der Fund als selten.

Zahnwal ist nicht der erste besondere Fund

Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) wurde das Skelett von Wolfgang Höpfner, dem Zwillingsbruder von Gerhard Höpfner, der das Grabungsteam seit mehreren Jahren leitet, gefunden. Die Kiesgrube in Groß Pampau gilt weltweit als bedeutende Fundstätte.

Vor fünf Jahren fand das Team rund um Höpfner beispielsweise mehrere Hundert Platten aus dem Rückenpanzer einer Lederschildkröte, die ebenfalls vor elf Millionen Jahren lebte, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtete. Das Reptil war etwa zwei Meter lang.

Die Ur-Nordsee reichte laut dem "Hamburger Abendblatt" einst bis hinter Berlin und war bei dem Fundort in Groß Pampau rund 40 Meter tief. "Wir können die Ur-Nordsee wieder lebendig machen, denn wir wissen mittlerweile, wie das Leben in dem Meer damals aussah", kündigte Höpfner mit Blick auf seine zahlreichen Funde im Gespräch mit dem Abendblatt an.

Verwendete Quellen

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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