Konzertante Aufführung Warnstreik trifft die Staatsoper: Das müssen Besucher wissen
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Der dreitägige Warnstreik von Verdi trifft auch zwei Aufführungen der Hamburger Staatsoper. Zuschauer müssen sich auf ein abgespecktes Programm einstellen.
Der Warnstreik in Hamburg hat auch Auswirkungen auf die Staatsoper. Die für den 27. Februar geplante Aufführung muss verändert werden. Die Oper "Mitridate, re di Ponto" wird es an diesem Tag in einer konzertanten Aufführung geben. Auch "Eugen Onegin" am 28. Februar wird auf diese Weise präsentiert. Konkret bedeutet das, dass die Oper nicht mit Bühnenbild und Kostümen szenisch aufgeführt wird, sondern lediglich die Musik und der Gesang dargeboten werden.
"Der Streik betrifft an der Staatsoper insbesondere die technischen Abteilungen, die elementar notwendig sind für den szenischen Spielbetrieb und alle technischen Abläufe auf der Bühne", sagt Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg. Man habe sich entschieden, die Vorstellungen dennoch stattfinden zu lassen.
Zuschauerinnen und Zuschauer müssen sich jedoch nicht sorgen, denn ihre Tickets behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, kostenlose Karten für zukünftige szenische Vorstellungen zu sichern. Dies kann telefonisch, per E-Mail oder direkt vor Ort im Ticketshop in der Großen Theaterstraße erfolgen. Der Streik betrifft Mitarbeitende unter dem Tarifvertrag TV-AVH an der Staatsoper Hamburg.
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- Pressemitteilung der Hamburger Staatsoper vom 26. Februar 2025